
Die Bundesregierung will Bewegung in die Altersvorsorge bringen: Für Kinder soll künftig ein Depot angelegt werden. Zunächst starten allerdings wohl nur die Kinder, die 2020 geboren wurden. Wie viel Geld dabei herauskommen könnte und weshalb Sie schon jetzt profitieren können.
Das Wichtigste in Kürze:
Was nach einer Vision klingt, könnte schon bald Realität werden: Mit der geplanten Frühstart-Rente will die Bundesregierung ab 2026 die Weichen für eine stabile Altersvorsorge stellen. Ziel ist es, Kinder frühzeitig an den Kapitalmarkt heranzuführen und langfristig Vermögen aufzubauen. Dabei würde der Staat monatlich 10 Euro in ein individuelles Depot für jedes Kind einzahlen, das eine Schule oder andere Bildungseinrichtung in Deutschland besucht.
Wer schon jetzt eigene Vorsorgeinitiativen starten will, kann das tun – zum Beispiel mit dem Junior-Depot der Sparkassen.
Die Frühstart-Rente ist ein Vorhaben der Bundesregierung für ein neues, kapitalgedecktes Vorsorgemodell für Kinder und Jugendliche. Nach aktuellen Plänen gelten folgende Eckpunkte:
Die Idee dahinter: Wer früh mit dem Vermögensaufbau beginnt, profitiert vom Zinseszinseffekt und kann langfristig eine solide private Altersvorsorge aufbauen.
Für ein Kind werden vom 6. bis zum 18. Lebensjahr jeden Monat 10 Euro angelegt.
Eingezahltes Geld: 10 Euro x 12 Monate x 12 Jahre = 1.440 Euro
Der Dax hat langfristig eine Rendite von etwa 8 Prozent pro Jahr erzielt. Entwicklungen der Vergangenheit erlauben keine gesicherte Aussage über die Zukunft, die Zahl soll aber hier als Orientierung dienen. Ist der künftige Wertzuwachs genauso hoch, liegen im Depot, wenn das Kind 18 Jahre alt ist: 2.459 Euro.
Wird das Geld zum Renteneintrittsalter ausgezahlt, ergeben sich zwei Varianten.
Variante A:
Kein weiteres Geld wird angespart. Bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren wächst der Wert des Depots auf rund: 107.000 Euro.
Variante B:
Es werden weiterhin 10 Euro pro Monat angespart (nach Abzug etwaiger Gebühren). Mit 67 Jahren ist das Depot dann bei rund: 175.000 Euro.
Wer von klein auf lernt, wie Sparen und Investieren funktionieren, geht später vermutlich bewusster mit Geld um. Der Einstieg in den Kapitalmarkt wird so zur Normalität statt zur Hürde.
Zurück zur Idee der Frühstart-Rente: Natürlich bleibt die Höhe der Förderung mit 10 Euro im Monat überschaubar – doch genau das ist die Einladung an Familien, selbst aktiv zu werden. Schon heute können Eltern mit einem Junior-Depot die Initiative ergreifen und beispielsweise über Fonds oder ETF-Sparpläne gezielt Vermögen aufbauen.
Mit kleinen, regelmäßigen Beiträgen lässt sich über die Jahre Großes bewirken.
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Bei der Frühstart-Rente handelt es sich um Pläne der Bundesregierung. Eine Umsetzung kann nicht garantiert werden. Die konkrete Gestaltung bleibt der Gesetzgebung vorbehalten.
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